Bildungsprogramm

Theater inklusiv - wie geht das?

Mehr noch als Tanz und Musik bietet das Theater unerschöpfliche Möglichkeiten für die Arbeit in heterogenen Gruppen. Bei der Ermöglichung von inklusiven Settings kommt es vor allem auf die Haltung und Kreativität der Spielleitung bei der Auswahl und Anpassung der Inhalte, Mittel und Rahmenbedingungen an.


Im Seminar lernen die Teilnehmenden ganz praktisch die grundlegenden Arbeitsweisen einer Theaterpädagogik kennen, die sich als inklusiv versteht und auf freiwilliger Teilnahme basiert. Anhand von zahlreichen Spielen, Übungen und ausgewählten Projektbeispielen setzen sie sich mit Herangehensweisen und Potenzialen von Theater in sozialen Feldern auseinander und reflektieren diese vor dem Hintergrund des eigenen Praxisfelds. Dabei wird ein Ansatz verfolgt, der mit möglichst wenig Material auskommt und auf mühsames Auswendiglernen von Texten verzichtet.

Das Seminar gibt konkrete Anregungen zur Initiierung und Durchführung von Theaterangeboten im Rahmen der Freizeitgestaltung.
Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt, aber eine große Bereitschaft, sich auf die Gruppe und den gemeinsamen Prozess einzulassen und die angebotenen theaterpädagogischen Spiele und Übungen auszuprobieren.


THEMEN:
+Übungen zum Kennenlernen und für die Gruppendynamik
+Körper- und Ensemblearbeit, Wahrnehmungs- und Schauspielübungen
+(Inklusives) Theater - was ist das?
+Akteur*innen und Netzwerke für inklusive Kunst und Kultur
+Inklusion als eine Frage der (theaterpädagogischen) Haltung
+Theater-Basics: Rolle, Raum, Rhythmus, Gruppe, Spiel
+Geschichten erzählen und Szenenentwicklung
+Wege zur Szene: Objekte, Figuren, Improvisation, Text, Musik