Bildungsprogramm

Stopp! Jetzt reicht es! - Sensibler Umgang mit persönlichen Grenzen

Im Arbeitsalltag (der Eingliederungshilfe) ist es ganz natürlich, immer wieder an persönliche Grenzen zu stoßen. Und manchmal überschreiten wir diese auch. Je öfter dies geschieht, umso schwieriger ist es womöglich, die eigenen Grenzen einzuhalten. Daraus kann ein Teufelskreis entstehen.

Um die eigene Selbstfürsorge zu steigern, braucht es daher ein zunehmend achtsameres Wahrnehmen der eigenen Grenzen. Das ist gar keine triviale Angelegenheit, denn jede*r hat eine Vielzahl von Grenzen, die im Idealfall alle gleichzeitig im Blick behalten werden sollten. Und bei jeder einzelnen Grenze gibt es bis zu drei Entwicklungsstadien zu meistern:

1. Wahrnehmen, dass eine Grenze schon weit überschritten ist.
2. Wahrnehmen, dass eine Grenze gerade so erreicht ist.
3. Wahrnehmen, dass eine Grenze demnächst erreicht sein wird.

Ein zunehmend achtsameres Wahrnehmen der eigenen Grenzen schult auch die eigene Wahrnehmung für die Grenzen anderer.

THEMEN:
+Die Bandbreite der eigenen Grenzen auf Basis der universellen menschlichen Bedürfnisse
+Die Entwicklungsstadien hinsichtlich der Wahrnehmung der jeweiligen eigenen Grenzen identifizieren
+Ermitteln, bei welchen eigenen Grenzen der Entwicklungsbedarf bezüglich der Wahrnehmung am größten ist
+Sensibilisierung für die eigenen Körperempfindungen
+Sich kraftvoll für das Einhalten der eigenen Grenzen einsetzen
+Was tun, wenn andere eine Ihrer Grenzen überschreiten?