Bildungsprogramm

Kunst im Alltag der Eingliederungshilfe

Als die Kartoffel zum Farbkasten sagte: "Ich liebe Dich!"

Kunst im Alltag der Eingliederungshilfe ist seit vielen Jahren fester Bestandteil von Angeboten im Freizeitbereich oder als arbeitsbegleitende Maßnahme in besonderen und ambulant betreuten Wohnformen und Werkstätten.

Die Praxis stellt sich ganz unterschiedlich dar: Von voll ausgestatteten Ateliers mit professionellem Vertrieb im Rücken bis hin zu monatlich stattfindenden Malaktionen, bei denen mit Kartoffeln und Wasserfarbe auf Tapetenreste gedruckt wird, die einst als Spende angenommen wurden.

Im Seminar erhalten Mitarbeiter*innen der Eingliederungshilfe einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten von Kunstangeboten für und mit Klienten*innen. Im Rahmen einer kurzen theoretischen Einführung wird gemeinsam überlegt werden, welchen Zugang Klienten*innen zur Kunst haben können und wie sich dies auf den eigenen Kunstbegriff auswirkt. Der Fokus liegt im Seminar jedoch auf einem praktischen Teil, in dem die Teilnehmer*innen verschiedene Techniken ausprobieren können. Aspekte der finanziellen und räumlichen Ressourcen sowie des Personaleinsatzes werden hier stets mitbeleuchtet.

Es darf gekleckert werden!

THEMEN:
+Erarbeitung eines Kunstbegriffs
+Welchen Zugang haben Klienten*innen zur Kunst?
+Welche Kunstangebote eignen sich für Klienten*innen der Eingliederungshilfe?
+Wie kann man mit wenigen Mitteln gute Angebote schaffen?
+Die eigene Rolle als Kursleitung finden: Fortbildung, Literatur und Netzwerke zum Thema Kunst und Handicap

HINWEIS:
In der Seminargebühr sind die anfallenden Materialkosten enthalten.