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Lebenshilfe Marburg - Standpunkte

Nachrichtenarchiv 2021

Du hast gerade deinen Schulabschluss gemacht und weißt noch nicht wie es nach dem Sommer weitergeht? Du willst dich erstmal im Berufsleben orientieren, bevor du dich für eine Ausbildung oder ein Studium entscheidest? Corona hat deine Pläne nach der Schule auf den Kopf gestellt?

Am 26.07. und 27.07. ab jeweils ab 17Uhr bieten wir digitale Informationsabende für unsere Freiwilligendienste an!

 

Berlin, 24. Juni 2021 – Heute hat der Deutsche Bundestag endlich den Weg dafür frei gemacht, dass die Assistenz im Krankenhaus für
Menschen mit Behinderung finanziell abgesichert wird. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung hatten dies schon lange
gefordert und mit aller Kraft darauf gedrängt, dass noch vor der Bundestagswahl eine Lösung gefunden wird.

 

Berlin, 7. Juni 2021 – Am vergangenen Mittwoch hat das Bundeskabinett eine „kleine Pflegereform“ beschlossen, die nun im Blitzverfahren heute im Gesundheitsausschuss beraten und bereits am Freitag, 11. Juni 2021, in 2. und 3. Lesung im Bundestag verabschiedet werden soll. Diese Reform wird dann als Omnibus an das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung“ (GVWG) angehängt. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern, dass das GVWG auch für die lange überfällige Regelung zur Finanzierung der Begleitung von Menschen mit Behinderung im Krankenhaus genutzt wird.

 

Berlin. Viele Familien von Kindern mit Behinderung warten händeringend darauf, ihre Töchter und Söhne durch eine Impfung gegen das Corona-Virus schützen zu können. Jetzt gibt es begründete Hoffnung, dass im Juni Impfstoff für Kinder ab dem Alter von zwölf Jahren zugelassen wird. „Sobald diese Impfungen möglich sind, müssen besonders gefährdete Kinder und Jugendliche als Allererste einen Impftermin erhalten.“ Das fordert Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, MdB und frühere Gesundheitsministerin, anlässlich des Internationalen Tages der Familie am 15. Mai.

 

Vor dem Kreishaus und an weiteren öffentlichen Gebäuden wehen am 5. Mai, dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, von FSJlern der Lebenshilfe gestaltete Flaggen, die auf das Menschenrecht auf Teilhabe aufmerksam machen



Berlin. Die Begleitung von Menschen mit Behinderung und Assistenzbedarf im Krankenhaus muss endlich finanziert werden. Darauf drängen die Fachverbände für Menschen mit Behinderung. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie und damit vermehrte Krankenhausaufenthalte haben die Situation verschärft. Bereits im November letzten Jahres hat der Bundesrat die Bundesregierung aufgefordert, eine Lösung zu finden. Mit Beschluss vom 22. April 2021 fordert nun auch der Bundestag eine Klärung. Dies muss jetzt aufgegriffen werden, bevor es zu spät ist.

Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe ein neues System der Entlohnung für Menschen mit Beeinträchtigung, die in Werkstätten beschäftigt sind.

 

Angesichts von Corona-Ausbrüchen mit Todesfällen in Wohneinrichtungen fordern die Fachverbände: Menschen mit Behinderung, Angehörige und Mitarbeitende müssen jetzt umgehend geimpft werden!

Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz steht für gleichberechtigte Teilhabe. Es muss noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden.

Brüder und Schwestern von Kindern mit Behinderung übernehmen ein Leben lang
Verantwortung. Am 10. April ist Welttag der Geschwister.

Reform stärkt Selbstbestimmung rechtlich betreuter Menschen. Länder stimmen morgen über das wichtige Gesetzesvorhaben ab.

Düsseldorf, 24. März 2021 – „In der geplanten neuen Impfverordnung sollen pflegende Angehörige nicht mehr in der höchsten Priorität berücksichtigt werden – das darf nicht passieren!“, so Helga Kiel, Vorsitzende des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm). „Pflegende Angehörige sind der größte Pflegedienst in Deutschland, sie brauchen das Recht auf eine vorrangige Impfung.“

Das fordert die Lebenshilfe zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März. Sebastian Urbanski vom Bundesvorstand sagt: "Diese Bluttests machen mir wirklich Angst."

Die Elterngruppe Downsyndrom21 Marburg startet anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages 2021 in Kooperation mit dem Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf und dem Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V. eine Mitmach-Video-Reihe. Mit den Filmen, die die Zuschauer zum Tanzen, Karate, Yoga einladen und in den nächsten Monaten veröffentlicht werden, möchten die drei regionalen Vereine auf das Menschenrecht Inklusion aufmerksam machen.

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung, zu denen auch die Lebenshilfe gehört, fordern eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe. Hierfür muss das vorliegende Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) verabschiedet und die erforderlichen finanziellen Mittel müssen bereitgestellt werden!

Berlin. Heute hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe als Teil des Bündnisses „Runder Tisch NIPT als Kassenleistung“ die Abgeordneten des Deutschen Bundestages angeschrieben und sie aufgefordert, den vorgeburtlichen Bluttest auf Down-Syndrom und andere Trisomien erneut zu beraten.

Der Bundestag stimmt heute über die Reform ab. Es geht darum, die Selbstbestimmung rechtlich betreuter Menschen zu stärken.

Die Lebenshilfe und viele weitere Verbände wollen ein Zeichen setzen gegen Hass, Gewalt und Ausgrenzung. Sie fordern die Menschen in Deutschland auf: Gehen Sie wählen! Es kommt auf jede Stimme an, damit nicht die Feinde der Demokratie gewinnen.

Mindestens einmal im Jahr trifft sich eine Delegation der Lebenshilfe Landesverband Hessen mit den Sozialpolitiker*innen der SPD Hessen. Auf der Agenda des Austauschs Mitte Februar standen die Themen Inklusion in Zeiten von Covid_19, Wohnraummangel & Fachkräftemangel in Hessen.

In diesem Jahr finden viele Wahlen in Deutschland statt. Darunter zum Beispiel die Kommunalwahl am 14.03.2021 sowie die Bundestagswahl im September. Damit alle Menschen an diesen Wahlen teilhaben können, hat unser Bundesverband verständliche Infos in Leichter Sprache zum Thema Wahlen veröffentlicht.

Düsseldorf, 9. Februar 2021 – Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern Nachbesserungen bei der neuen Impfverordnung.

Die Fachverbände begrüßen die Änderungen, die mit der Neufassung der Impfverordnung einhergehen. Vor allem die Möglichkeit der Einzelfallentscheidung und die Aufnahme bzw. höhere Priorisierung bestimmter Krankheitsbilder innerhalb der zweiten und der dritten Prioritätsgruppe werden positiv aufgenommen. Allerdings wird die aktuelle STIKO-Empfehlung weiterhin nicht vollständig umgesetzt.

Das hat die Lebenshilfe von Anfang an gefordert: Der Staat soll die Personal-Kosten für die Schnelltests auf Corona bezahlen. Nicht nur für die Altenhilfe, sondern auch für Menschen mit Behinderung und Mitarbeitende in Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Zum Beispiel in Wohnstätten.