Werkstatt-Räte vertreten die Interessen der Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen.
Interessenvertretung bedeutet, dass sie auch mal Interessen durchsetzen müssen.
In der betrieblichen Interessenvertretung heißt das meist: Verhandlung.
Sei es im eigenen Gremium, mit der Geschäftsleitung, mit anderen Interessenvertretungen in der Werkstatt, mit Dienstleistern oder anderen.
Werkstatt-Räte sprechen, diskutieren, verhandeln, überzeugen, argumentieren, telefonieren, schreiben E-Mails, tragen vor und hören zu, um die Interessen der Beschäftigten zu vertreten.
In diesem Seminar erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Verhandlungsführung.
Von der Anbahnung und Vorbereitung einer Verhandlung über die Verhandlungssituation mit Tipps und Tricks rund um das Thema Argumentieren bis hin zur Nachbearbeitung und Ergebnissicherung.
Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich in dem geschützten Rahmen des Seminars auszuprobieren.
Ohne Druck können sie das erlernte Wissen ausprobieren und somit ihr Selbstbewusstsein stärken.
Dieses Seminar richtet sich an Werkstatt-Räte in der ersten Amtszeit als auch an Erfahrene, die aktiv in ihrer Werkstatt kommunizieren und verhandeln wollen.
Eine Bereitschaft zum Ausprobieren und Kommunizieren wird vorausgesetzt.
Vertrauenspersonen können als Unterstützung dabei sein, sind jedoch nicht primär Teilnehmer*innen des Seminars.